Torrox Costa und Torrox Pueblo in Andalusien an der Costa del Sol

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Torrox Costa im Februar 2002

 

Der Strand von Torrox Costa im Februar 2002Anfang Februar 2002 war das Wetter so gut, daß viele der Touristen nicht nur in Badebekleidung am Strand lagen und sich sonnten, nein, einige der Touristen waren sogar schwimmen. Uns war es etwas zu kalt, da der Wind doch noch etwas kühl war, aber einige - und nicht wenig - störte der Wind auch im Wasser nicht im geringsten. Hut ab.

In den ersten zwei Februarwochen des Jahres 2002 war allerdings auch Kaiserwetter, was auch im schönen Andalusien nicht jedes Jahr der Fall ist. Trotzdem war es herrlich mit nacktem Oberkörper windgeschützt in der Mittagszeit hinter einem Fischerboot im warmen Sand zu liegen und ein bißchen zu schlafen. Sehr gerne denken wir daran zurück.

Alle Gäste von Torrox Costa hatten in dieser Zeit wirklich Glück mit dem Wetter. Es waren auch sehr viele Gäste in Torrox Costa, die meisten waren älter als 50 Jahre und 90 % sprachen ausschließlich Deutsch, was uns hier in Torrox Costa immer noch etwas verwunderte.

Auch in den darauffolgenden Jahren konnten wir immer wieder im Februar schöne Tage erleben, an denen schon viele Gäste am Strand in Badesachen lagen. Meist scheint eh die Sonne und wenn man sich dann etwas windgeschützt legt, ist es ein herrliches Gefühl, die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren. Leider hat es sich mittlerweile quasi so "eingebürgert", dass in den Wintermonaten der Strand nicht nur halb sondern im östlichen Teil völlig weggespült wird. Das bedeutet, dass der Strand vom ehemaligen Paulaner bis zum Leuchtturm nur noch knapp und dann am Ende gar nicht mehr vorhanden ist.

Der Winter mit den vielen Regenfällen und den verhältnismäßig häufigen Stürmen hat in 2002 mal wieder den halben Strand - oder war es mehr - ins Meer gespült. Wie jedes Jahr dachte man wieder intensiv über Maßnahmen nach, die das verhindern sollten. In Frage kam ein künstliches Riff vor der Küste, aber die Kosten dafür waren sehr hoch.

 

Der Strand ist seit sehr vielen Jahren ein heiß diskutiertes Thema mit unzähligen Gerüchten. Schon die Holländer, die mit Schiffen Sand herantransportierten und den Strand anlegten meinten Ende der 70iger Jahre: "Wenn Ihr hier kein Riff baut, Buhnen anlegt ..." kommen wir in einigen Jahren wieder. Aber sie sind nicht wiedergekommen, dafür wird nahezu jedes Jahr Sand aus den Kiesgruben angekarrt, um rechtzeitig vor der Saison den Strand wieder herzustellen. Die einen meinen, man dürfe kein Riff anlegen, weil die Fischer dagegen seien, die anderen schieben es auf die hohen Kosten, die nächsten meinen, dass Madrid dafür verantwortlich sei, andere schieben die Verantwortung auf die Junta de Andalucia, manche meine, der Kiesgrubenbetreiber und die Politiker stecken unter einer Decke... Manchmal glauben wir, dass heute niemand mehr genau weiß, was der Grund für die jahrzehntelange Untätigkeit ist und daher wird auch nichts unternommen.


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