Torrox Costa und Torrox Pueblo in Andalusien an der Costa del Sol

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Römische Ausgrabungen in Torrox Costa

Wenn man auf der Promenade (siehe Bilder oben) in Torrox Costa in Richtung Osten (Leuchtturm) läuft, sieht man kurz vor dem Ende der Promenade auf der linken Seite eine geschützte, recht kleine Ausgrabungsstätte. Ebenso kann man unter dem Monument (ca. 100 m weiter rechts in östlicher Richtung) einige Ausgrabungen sehen. Beide Orte sind nicht besonders schön, aber immerhin wurden hier Reste der römischen Siedlung Caviculum bewahrt, anstatt ein weiteres mehr oder weniger gewöhnungsbedürftiges Hochhaus - von diesen sind in Torrox Costa bereits mehr als genügend vorhanden - an diese Stelle zu bauen. Das muss man lobenswert erwähnen, da so ein Verhalten an den spanischen Stränden nicht alltäglich ist. Und wer weiß wieviele Teile dieser römischen Siedlung durch den Bau der anderen Hochhäuser für immer vernichtet wurden.

Im ersten Jahrhundert gründeten die Römer eine Ortschaft namens Caviculum und legten damit den Grundstein des heutigen "deutschen Dorfes" Torrox (Costa). Der kleine Ort Caviculum war ein relativ wichtiger Handelsstützpunkt in der damaligen Zeit. Durch die unmittelbare Nähe zur afrikanischen Küste bot sich dieser Standort für den Ex- und Import der verschiedensten Waren an, sowohl nach Afrika als auch in andere, nahe gelegene Gebiete am Mittelmeer. Dank der ertragreichen Fischfanggründe blühte die Pökelindustrie und die Produktion von Garum, einem sehr beliebten Gewürz dieser Zeit, das aus Fischabfällen, kleinen Fischen und Salz gewonnen wurde.


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