Spanien



Wappen von Spanien

Spanien mit seinem obersten Staatschef, König Juan Carlos dem I., beherbergt heute rund 40.000.000 Einwohner; alleine in der Hauptstadt Madrid leben mehr als 3.000.000 Menschen. Die gesamte Fläche von Spanien beträgt ca. 500.000 Quadratkilometer. Die Amtssprachen in Spanien sind Kastilisch, Katalanisch, Galizisch und Baskisch, wobei in einigen wenigen Küstenorten sicherlich wesentlich mehr Deutsch oder Englisch (Torremolinos, Denia, Torrox Costa ...) gesprochen wird.

Der spanische Teil der Iberischen Halbinsel nimmt ca. vier Fünftel der gesamten Halbinsel ein, die zudem noch Portugal, Andorra sowie das englische Gibraltar umfaßt. Im Nordosten bilden die Pyrenäen die natürliche Grenze zu Frankreich.

König Juan Carlos und Doña Sofia Zu Spanien gehören ebenfalls die Balearen (Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera) und die Kanarischen Inseln, die vor der Westküste Afrikas liegen. Ceuta, Chafarinas, Melilla und Ladu sind winzige, aber sehenswerte Enklaven in Nordafrika. Diese sind Überreste des spanischen Kolonialreiches und führen immer wieder zu hitzigen Diskussionen zwischen Spaniern und Norafrikanern.

Die iberische Halbinsel ist ein sehr gebirgiges Land, der Durchschnitt liegt bei ca. 600 m über dem Meeresspiegel - dies entspricht ungefähr der Lage Cómpetas. Die ca. 400 km langen Pyrenäen erstrecken sich vom Baskenland im Nordwesten bis hin zum Mittelmeer. Einige Gipfel sind nur ca. 1.500 m hoch, der Pico de Aneto ist mit 3.400 m der höchste Berg der Pyrenäen. Das Landesinnere bildet die sogenannte Meseta, ein sehr großes zwischen 600 - 800 m hohes Plateau, welches durch zahlreiche Sierras geteilt wird. Im Nordwesten und Norden wird sie durch das Kantabrische Gebirge und das Iberische Randgebirge, im Süden durch die Sierra Morena begrenzt. Jenseits der Sierra Morena liegt das Guadalquivir-Tal. Die gebirgige Landschaft Galiziens befindet sich an der stark zerklüfteten und vor allem im Winter doch recht zugigen Atlantikküste.

Der andalusische Stier
Der berühmte andalusische Stier

Auch der Süden Spaniens ist sehr gebirgig. Die Sierra Nevada südöstlich von Granada ist ein Teil der parallel zum Mittelmeer verlaufenden Betischen Kordilleren. Hier kann man den höchsten Berg des spanischen Festlandes besteigen, den Mulhacén (ca. 3.481 m). Der höchste Berg Spaniens ist jedoch der Pico del Teide auf Teneriffa (Kanarische Inseln). Die Küste Spaniens ist mehr als 3.000 km lang. Die Mittelmeerküste reicht von der französischen Grenze - bei Barcelona - bis hin zum Felsen von Gibraltar. Die bekannte Straße von Gibraltar verbindet das Mittelmeer und den Atlantik, trennt somit Spanien von Nordafrika und ist daher strategisch für die Engländer so wichtig.

Vor allem das berühmte spanische Klima, aber auch die spanische Gastfreundschaft lassen den Tourismusboom nicht abbrechen. Nach Umfragen aus dem Jahr 2001 planten bis zum Jahr 2005 einige Hunderttausend Deutsche allein an der Costa del Sol neues Eigentum zu erwerben. Wegen der politischen Situation in Deutschland dürften es dann doch wesentlich weniger werden, aber die entstehende Lücke wird sicherlich durch die finanzstarken Engländer aufgefüllt.

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