Endlich eine ganze Woche Ferien! Urlaub machen, relaxen, ein schönes Hotel am Strand, entspannt essen gehen... oh ja, wenn da nicht noch unsere zwei kleine Gören wären, die ja schließlich auch Ihren Spaß haben wollen. Abenteuer, exotische Tiere, Natur, Spiel und Fun klingen da natürlich viel interessanter, als ein "langweiliger" Strandurlaub.
Also buchen wir im Reisebüro einen Tag Abenteuer mit Übernachtung in einer afrikanischen Eingeborenen-Hütte im Selwo Aventura Park, in Estepona. Dieser hat offensichtlich alle gewünschten Attraktionen für unsere Kleinen zu bieten. Wir sind gespannt.
Die Abreise ist wie immer stressig! Bis alles Gepäck im Fahrzeug verstaut ist, die Gören eingeladen sind, und schließlich auch wir - nach vier vergeblichen Versuchen - alle vergessenen Sachen endlich im Auto haben, vergeht unendlich viel Zeit. Aber jetzt können wir endlich losfahren.
Die Fahrt von Cómpeta nach Estepona zieht sich mit zwei Stunden mächtig hin, aber mit Kindern auf dem Rücksitz ist das bekanntlich nichts Neues. Wir sind extra früh aufgestanden, um rechtzeitig zur Öffnung des Parks um 10:00 Uhr da zu sein.
Mit 10:00 Uhr wird es jedoch nichts! Dafür stehen wir Punkt 12:00 Uhr vor dem Eingang mit zwei grantigen Kindern, die zuvor im Auto geschlafen hatten, und jetzt nicht wach werden wollen. Es gibt einen großen Parkplatz, auf dem wir unser Auto kostenlos, während unseres Besuches, stehen lassen können. Das klappt ja schon einmal gut!
An der Information bekommen wir unsere "eigene" afrikanische Hütte Watu zugewiesen, die sich in einem separaten Teil des Selwo Parks befindet. Sie sieht wirklich sehr eigenwillig aus, und kommt nicht nur bei den schlechtgelaunten Kindern gut an. Glück gehabt!
Die nächste Katastrophe bahnt sich jedoch schon wieder an, als eines der beiden Kinder unbedingt auf dem Bett in der Übernachtungshütte hüpfen möchte. Das Bett kracht fast zusammen, und es gibt wieder Tränen, nachdem ein eindeutiges Nein zu dieser Art von Bewegungsdrang ausgesprochen wird.










