Macharaviaya in Andalusien

Macharaviaya in Andalusien / Axarquía an der Costa del Sol - August 2002 Macharaviaya ist ein kleines Bergdorf, welches über das Küstenstädtchen Rincón de la Victoria nach rund 12 km guter Asphaltstraße zu erreichen ist.

Vor sehr langer Zeit war Macharaviaya ein bekanntes und recht wichtiges Dorf in der gesamten Region. Die Familie Gálvez, deren Sohn Matias Graf von Gálvez, Vizekönig von Neu-Spanien war, machte dieses kleine Dorf in ganz Andalusien bekannt.

Heute leben nur noch rund 250 Einwohner in dieser kleinen Ortschaft, die wir als eine Art Geheimtipp kennenlernten. Hier scheint die Welt noch so richtig in Ordnung zu sein, trotz intensiver Suche fanden wir nicht einen einzigen Immobilienmakler, auch kein Hotel oder eine Pension, allerdings auch mit Außnahme einer Bar keine weiteren Geschäfte. Die Bevölkerung wird aus den naheliegenden Küstenorten versorgt.

Macharaviaya in Andalusien / Axarquía an der Costa del Sol - August 2002       Macharaviaya in Andalusien / Axarquía an der Costa del Sol - August 2002

Macharaviaya in Andalusien / Axarquía an der Costa del Sol - August 2002 Schon am Beginn der Ortschaft erwartet einen ein Monument, das Humilladero. Es wurde von Don Miguel de Gálvez als Dank an die Ortschaft Macharavaiaya, in der er sich von einer sehr ernsthaften Krankheit erholte, in Auftrag gegeben. Dies ist ein Beispiel der Großzügigkeit der berühmten Söhne des Ortes, den Gálvez und Gallardo Brüdern und dem Sohn von Don Matias, Bernardo von Gálvez und Madrid. Auf den beiden Bildern ganz unten sehen Sie das Museum der Familie Gálvez.

Die Altstadt von Macharaviaya mit der alles überragenden und schon von weither sichtbaren Kirche steht unter Denkmalschutz, allerdings gibt es hier für die Junta de Andalucía noch viel Arbeit, da einige Häuser kurz vor dem Verfall stehen. Hier wohnen neben der sehr freundlichen, einheimischen Bevölkerung, die sich nicht zu schade ist dem spanischen Gestammel von Ausländern hilfsbereit zuzuhören, auch einige ausländische Künstler und Maler. Einige Häuser in der Altstadt sind ganz offensichtlich als Häuser von Künstlern zu erkennen.

Der Name der Ortschaft Macharaviaya ist übrigens nicht nur für Nordeuropäer ein Zungenbrecher; eine junge Frau aus der Ortschaft erzählte uns, daß sie auch als kleines Kind den Namen des Ortes nicht richtig aussprechen konnte und eine ganze Zeitlang üben mußte, bis sie den Namen ihres eigenen Heimatortes fließend aussprechen konnte.

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