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Granada ist eine typisch andalusische Stadt. Den Flamenco lernt man (dazu fehlt den meisten
Deutschen jedoch die richtige Blutgruppe) auf der Straße, wenn man sich, so wie die
anderen, zu den vielen umherziehenden Tanzgruppen gesellt. Vor allem die vielen Studenten
(ca. 60.000 !!!) in Granada spielen eine wichtige Rolle, was den lebendigen und jugendlichen
Charakter der Stadt betrifft. Am Wochenende kommen morgens um 9 Uhr Studenten aus den vielen
Discos, noch ein wenig bleich im Gesicht aber sonst meist sehr gut gelaunt. Nachts um 2 Uhr
geht "man" in Granada Eis essen - Menschenmengen treffen sich vor dem "In-Eissalon" und lecken
eifrig an ihrem Eis, bevor es dann in eine der unzähligen Bars und Discotheken geht.
Die Umgebung Granadas ist äußerst facettenreich: Auf der einen Seite (hinter den Mauern der Alhambra) die Gipfel der Sierra Nevada, die mit mehr als 3.000 Meter bis spät in den Frühling mit Schnee (auf dem Bild unten war es Ende Mai) bedeckt sind. Auf der anderen Seite, etwas weiter entfernt: Die Wüstenlandschaft in der Nähe von Tabernes, wo in den sechziger Jahren die sogenannten Spaghettiwestern gedreht wurden, deren Kulisse heute noch bewundert werden kann. In der Nähe (ca. 30 - 40 Minuten Autofahrt) von Granada befindet sich auch eine herrliche Küste, wo man sonnenbaden, schwimmen oder köstliche, frischgefangene Sardinen an einem der zahlreichen Stände am Strand kosten kann. In den Alpujarras faszinieren die typischen Dörfer und die Natur. Córdoba und Sevilla liegen nur ca. zwei Stunden, Málaga lediglich ca. 1 1/2 Stunden entfernt.
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