Wappen von FrigilianaFrigiliana liegt in den Bergen (ca. 320 m über dem Meeresspiegel) der Axarquía in Südspanien und ist entweder von Torrox Pueblo aus über einen teilweise sehr schlechten, dafür aber sehr interessanten Weg (vorbei am Restaurant Caracoles) oder aber von dem bekannten Küstenort Nerja aus zu erreichen. Seit Ende 2001 gibt es auch eine Anbindung an die Autobahn in Richtung Málaga bzw. in Richtung Motril. Frigiliana erhielt mehrfach die Auszeichnung "Schönstes Dorf von Andalusien". Besonders gelungen ist die Webseite des Ortes, im Vergleich zu den anderen Seiten in Andalusien sehr ansprechend und offensichtlich auch gepflegt. Allerdings ist es nur sehr schwer verständlich, warum man die Informationen auf der Webseite nicht in Spanisch und Englisch anbieten kann; immerhin ist Frigiliana ein reiner Touristenort, in dem mehr als 1/3 der offiziellen Bevölkerung Ausländer (meist Engländer) sind.

Bekannt wurde Frigiliana - der Name kommt aus dem lateinischen Flexinius Ana, Platz von Flexinius - in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts durch einen blutigen Aufstand der Mauren, die von den "Spaniern" zum Wechsel zum Christentum gezwungen werden sollten. Die katholischen Herrscher vertrieben letztendlich aber doch die Mauren aus Al Andaluz. Von den Verfolgungen der Mauren zeugen heute noch die farbigen Keramikmauern rund um das "barrio morisco". Einen Spaziergang durch die Gassen von Frigiliana sollten Sie während Ihres Urlaubs in der Axarquía unbedingt unternehmen. Ein wenig Ausdauer benötigen Sie allerdings schon, da es fast ständig bergauf, auf dem Rückweg dafür natürlich wieder bergab geht. Und gute Schuhe sind auch von Vorteil, da der Boden bergab oft sehr glatt ist. Vom "Mirador" aus, dem Aussichtspunkt, den Sie nicht verfehlen können, hat man den besten Ausblick auf Frigiliana, das Tal und die nahegelegene Mittelmeerküste.

Frigiliana in Andalusien an der Costa del SolEinigen unserer Gäste gefällt Cómpeta allerdings wesentlich besser, da Frigiliana in der Hauptsaison touristisch doch sehr stark frequentiert wird. Es wird behauptet, dass es in in dem Bergdorf Cómpeta noch wesentlich authentischer zugeht. Aber urteilen Sie bitte selbst.

Auch wenn Frigiliana heute mit seinen ca. 3.300 Einwohnern eine Art Touristenattraktion für die gesamte Umgebung ist, hat es einen großen Teil seines ursprünglichen Charmes bewahren können. Die Häuser sind mit farbenprächtigen Blumen geschmückt und nicht selten begegnet man Eseln in den engen Gassen. Die vielen Bars und Restaurats laden zu einem gemütlichen Glas Wein, einem Cafe con leche oder auch zu einem opulenten Mittags- oder Abendessen ein. Von vielen Stellen im Ort aus hat man einen herrlichen Blick hinunter zum Mittelmeer, vorausgesetzt die Temperaturen sind nicht ganz so hoch, da ansonsten die Luft stark flimmert und die Küste wenn überhaupt nur schemenhaft erkennbar ist.

Auch in der Umgebung von Frigiliana finden Sie wunderschöne Anwesen mit großen Grundstücken, wundervollen Pools und farbenprächtigen Gärten - nicht umsonst gehört die Gegend um Frigiliana zu den teuersten des östlichsten Teils der Provinz Málaga. Hier sind die Preise für die Häuser, die zur Vermietung oder zum Verkauf stehen, in der obersten Kategorie zu suchen.

Wenn Sie auf dem Hinweg über den Küstenort Nerja, der fest in englischer Hand ist, nach Frigiliana fahren und für den Rückweg etwas Zeit haben, so fahren Sie nicht in Richtung Nerja zurück, sondern weiter in die Berge in einem großen Bogen bis nach Torrox Pueblo. Sie werden das Hinterland einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen (die Gemeinde Frigiliana erstreckt sich insgesamt auf ca. 40 km 2). An diesem Weg liegt auch das bekannte Hotel-Restaurant "Los Caracoles". Ins Auge stechen die runden Fenster des Hotel-Restaurants; der Ausblick auf Nerja und das Mittelmeer ist atemberaubend.


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