Die Prozessionsraupen

Was ist denn so los in Cómpeta

Prozessionsraupen in Andalusien       Prozessionsraupen in Andalusien

Die Bilder oben zeigen einen Prozessionszug der in Andalusien berühmt berüchtigten Prozessionsraupen (Lasiocampa prozessionea). Den etwas eigenartigen Namen verdankt die Prozessionsraupe dem Umstand, daß sie ihre Nester wie in einer Prozession zur Nahrungssuche zu verlassen und ebenso wieder ins Nest zurückzukehren (siehe Bilder oben). Wer solche Züge sieht, sollte vor allem mit seinem Hund schnell reißaus nehmen. Diese Plagegeister können ganze Waldungen zerstören. Sie verursachen bei Berührung oft Geschwulst, Entzündung und Fieber, wogegen innerlich und äußerlich viel kaltes Wasser und Essig helfen soll. Die Prozessionsraupe kann ihre feinen Härchen auch abschiessen, so daß man lieber Abstand nehmen sollte.

Die Prozessionsraupen bauen ihre Nester vornehmlich in Pinienbäumen (siehe Bilder unten). Da diese Raupen vor allem für Tiere (u.a. für Hunde können diese tödlich sein) aber auch für Menschen recht gefährlich sind, sollte man die Äste mit den watteartigen Nestern vorsichtig (mit Mundschutz) absägen und verbrennen. In einigen Fällen mußte sogar die ganze Pinie gefällt werden und das obwohl die Pinien in Andalusien unter einem besonderen Schutz stehen. Aber die Sicherheit der Menschen und der Tiere geht einfach vor.

Prozessionsraupen in Andalusien       Prozessionsraupen in Andalusien




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