Cómpeta in Andalusien direkt an der Costa del Sol

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Einführung

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tl_files/images/reisefuehrer/competa/competa394.jpgAn einem Hügel in der Sierra Almijara, ca. 18 km von der Mittelmeerküste entfernt, liegt das malerische Cómpeta, eines der charmanten weißen Dörfer (pueblos blancos) der Axarquía. Der Name Cómpeta stammt aus dem römischen (Compita-Orum), was soviel wie Straßenüberquerung heißt.

Die Einwohner von Cómpeta leben hauptsächlich von der Landwirtschaft (langsam drängt sich aber der Tourismus immer mehr und immer schneller in den Vordergrund), vor allem vom Wein- und Olivenanbau. Aus den Weinreben gewinnen die Bauern den Moscatel-Wein (auch Cómpeta-Wein genannt; aber vorsicht, er ist sehr schwer und hat viele Umdrehungen) und die trockenen Trauben (uva pasa). Beide Produkte sind wegen ihrer ausgezeichneten Qualität bereits international bekannt.

Die Küche ist typisch ländlich; versuchen Sie einmal z.B. die "Migas", oder nehmen Sie einfach für den kleinen Hunger einige Tapas in der Bar Marcos (an der Kreuzung Canillas de Albaida/Cómpeta Marktplatz) zu sich. Auch ein öffentliches Hallenschwimmbad, welches überdacht ist und sogar einen Außenbereich hat sowie ein anspruchsvolles Hotel mit eigenem Freibad werden Sie in Cómpeta vorfinden.

Die im XVI. Jahrhundert im maurischen Stil erbaute Kirche, die zwischen 1890 und 1936 restauriert wurde, ist der optisch sehenswerte Mittelpunkt des Plaza Almijara, der örtliche Marktplatz. Hier konzentrieren sich Geschäfte, Bars, Restaurants und natürlich die unzähligen, mittlerweile schon fast obligatorischen Immobilienmakler.


Landschaft und Geschichte

Cómpeta ist eines der schönen, weißen andalusischen Dörfer mit einem spektakulären Ausblick auf die Sierra bis hinunter zum Mittelmeer. Für Liebhaber der Berge kann eine Tour in den forest trail, der zur Venta Panaderos neben der Casa de la Mina führt, ein unvergeßliches Erlebnis sein. Eine phantastische Aussicht auf den Verde, Tres Cruces, Cisne und weitere Berge, an der Costa del Sol, die die Sierra Almijara zu einem malerischen Naturschutzgebiet macht, ist die Belohnung. Auch heute kann man durch die Sierra Almijara nach Granada fahren (bitte nur mit einem Jeep und dann extrem vorsichtig). Die Einfahrt in das Naturschutzgebiet liegt gegenüber der kleinen, aber weithin bekannten Kneipe Venta de Palma (früher ein Blumenladen bzw. Immobiliengeschäft).

Das Wappen von Cómpeta - eines der weißen DörferRund um Cómpeta sieht man im Sommer die Bauern, die ihre frisch gepflückten Weintrauben auf dem sorgsam von Steinen befreiten Boden (paseros) ausbreiten, um diese dann von der Sonne trocknen zu lassen. Bewundernswert ist die Geduld, mit der die Bauern stundenlang auf dem Boden knien um die Flächen von jeglichem Unrat und kleinen Steinen zu reinigen um dann später die Trauben sorgfältig auszulegen.

Von Cómpeta aus führten bereits früher schon steinige, enge Wege über die Berge bis nach Granada und auch nach Málaga. Das äußerst angenehme Klima und der Schutz der Berge vor möglichen Angreifern hat diese Gegend zu einem bevorzugten Ansiedlungsort gemacht. Die Geschichte Cómpetas begann mit dem Krieg von Vélez-Málaga im Jahre 1487. Kurz nach dem heiligen Krieg der Christen schlossen sich dann die Mauren von Cómpeta der Rebellion gegen die Christen an und begannen in der Axarquía in Peñon de Frigiliana eine Burg zur Verteidigung zu bauen. Vielen Attacken der Christen konnten sie widerstehen aber am 12. Juni 1569 wurde der erbitterte Widerstand gebrochen. Obwohl die meisten Verteidiger starben, leisteten die wenigen Überlebenden auch weiterhin starken Widerstand im Untergrund. Seit 1570 wurde das Gebiet von Christen aus Sevilla, Baena, Estepa and Puente Genil und anderen spanischen Städten besiedelt. Weitere Informationen über die Geschichte von Cómpeta finden Sie auch in dem



Artikel über Cómpeta.

Cómpeta - ehemals klein Dänemark genanntSonstiges

Die Häuser in Cómpeta repräsentieren die traditionelle, arabische Bauweise. Meist haben diese zwei Etagen mit einer Dachterrasse und blumengeschmückte Arkaden verschönern den Eingang. Zwei Kapellen, San Sebastián und San Antón, beide aus dem 18. Jahrhundert halten sich in den engen Gassen des kleinen Bergdorfes versteckt.

Bitte merken Sie sich den Weg, wenn Sie in den meist zwangsläufig autofreien Gassen spazieren gehen wollen, da man sich dort sehr leicht "verirren" kann. Kleine Geschäfte, in denen die alltäglichen Bedürfnisse der Bewohner befriedigt werden, sind nahezu an jeder Ecke zu finden.

Die Post (correo) finden Sie in ganz in der Nähe des Schwimmbades und der neuen Sporthalle. Hier treffen Sie tagtäglich Ausländer aus aller Herren Länder, die sich dieses schöne Fleckchen Erde als ihre Wahlheimat ausgesucht haben und morgens ihre Post abholen. Im Campo, also im Gebiet außerhalb von Cómpeta, gibt es nämlich keine Briefträger, so dass man sich die Post persönlich abholen muß. Alle Fincas und Ferienhäuser in der Umgebung haben lediglich Postfächer (sogenannte apartados), meist teilen sich auch zwei Häuser eines.

Um jedoch Postkarten (postales) oder Briefmarken (sellos) zu kaufen ist es einfacher, in den Tabakladen am Plaza Almijara zu gehen. Dort bediente Sie bis vor kurzem eine kleine, ältere und sehr freundliche Dame, die für sich alleine bereits eine kleine Sehenswürdigkeit war. Die nette senora brauchte immer eine gefühlte Ewigkeit, um den Gesamtbetrag Ihres Einkaufs mit einem Bleistift auf einem Stück Papier zusammenzurechnen; in dieser Zeit hatten Sie den Endpreis bereits längst im Kopf errechnet. Heute bedient dort meist der Sohn, der aber ebenfalls ein sehr freundlicher Herr ist. Der Tabakladen ist vom Plaza Almijara aus zu sehen und an der markanten blauen Tür leicht zu erkennen.

Andere Einkaufsmöglichkeiten finden Sie u.a. in den Supermärkten neben dem Cafe Cómpeta und auf der linken Seite des recht steilen Weges zum Plaza Almijara hinauf sowie in einigen kleineren Läden im oberen Teil von Cómpeta.


Feiertage:
03. Mai - Tag des Kreuzes
15. August - Noche del Vino (Nacht des Weines - siehe Übersicht).
Am Marktplatz wird der Cómpeta-Wein umsonst ausgegeben, alle sind freundlich und lustig und nach ein bis zwei Gläsern Cómpeta-Wein verschwinden mögliche sprachliche Barrieren.
07. und 08. September – Candelaria (Lichtmeß).


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