Die Axarquía und die östliche Costa del Sol



Wappen der Axárquia

Im Osten von Màlaga, der Hauptstadt der Costa del Sol, beginnt ein Küstengebiet, das touristisch entwickelt ist, aber nicht an den vorher beschriebenen Grad der Küste westlich von Málaga heranreicht. Das Angebot an Hotelplätzen ist geringer (um 2500 Plätze) und konzentriert sich im Gebiet um Nerja. Das Angebot an Appartements hingegen ist relativ hoch, da in dieser Gegend Familientourismus vorherrschend ist.

Dieser gesamte Streifen, der bis nach Nerja reicht, gehört zu einer der typischsten Gegenden mit sehr andalusischer Identität, der Axarquía. Sowohl an der Küste wie auch im Landesinneren liegen zahlreiche typisch andalusische Orte mit ganz deutlicher arabischer Prägung, die noch überall zu spüren ist.

An der Küste entlang folgen aufeinander wichtige Touristenzentren wie: Rincón de la Victoria, Almayate, oder Torre del Mar, Küstengebiet von Vèlez Màlaga, das Hauptstadt der Axarquía ist und unter arabischer Herrschaft seine Blütezeit erlebte.

Richtung Osten liegen: Algarrobo, Torrox (mit römischen Ruinen am Strand) und schließlich Nerja, das in einer Küstenebene liegt, die wiederum auf einem steil ins Meer abfallenden Steilfelsen liegt, als ob es sich um einen Balkon handelte. Nerja hat sein Stadtbild wie auch seine traditionellen Anbauprodukte gut zu bewahren gewußt; es ist das bedeutendste Touristenzentrum dieses Teils der Küste und ist schnell gewachsen. Mirador del Balcón de Europa en Nerja

In der Nähe der Ortschaft windet sich die Küstenstraße an der abrupt ins Meer abfallenden Steilküste entlang, die Sierra Almijara ist hier bis zu 200 m hoch und fällt jäh ins Meer ab. Dieses Teilstück endet bei Maro, wir finden hier eine wilde und interessante Landschaft vor, die zum Naturschutzgebiet erklärt worden ist. Im Landesinneren versteckt das Kalksteingebirge die schöne Cueva de Nerja.

Quelle: Andalucia.org

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