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Almáchar in Andalusien
Almáchar liegt 246 m über dem Meeresspiegel und sieht von weitem nicht gerade sehr ansprechend aus, aber der Schein trügt
in diesem Falle gewaltig. Wer sich erst einmal in die rund 1.900 Seelen beherbergende Ortschaft inmitten der Axarquía hineingewagt hat,
der findet einen sehr kleinen, vor allem aber einen richtig schnukkeligen Ort vor. Viele kleine Details an den Häusern und vor allem am Hauptplatz machen
dieses pueblo blanco mehr als sehenswert. Ein kleiner Ausflug hierhin ist also in jedem Fall zu empfehlen.
Die Gemeindefläche von ca. 15 Quadratkilometer sieht ähnlich aus, wie die der anderen Gemeinden in der Axarquía.
Auch hier prägen Olivenbäume und Weinstöcke das Bild, aber auch einige satt grüne Avocadoplantagen konnten
wir in der näheren Umgebung entdecken.
Besonders bekannt ist Almáchar wegen der großen Hauswand am Hauptplatz, auf der eine große Landkarte der Axarquía
gemalt wurde (siehe Bild links). Das Wappen jeder Ortschaft wurde mit kunstvoll gebrannten Fließen neben die jeweilige
Ortschaft gesetzt.
Almáchar ist nicht ganz einfach zu finden, zumindest nicht aus der Richtung Vélez-Málaga. Kurz vor Almáchar sticht einem auf
der Straße ein in der Axarquía häufig zu findendes gemauertes und mit den typischen Fließen verziertes "Ortsschild" in's Auge, auf
dem El Borge (der Nachbarort) zu lesen ist. Almáchar liegt etwas links von der Straße, so daß wir dachten,
daß diese Ortschaft El Borge sein müsse. Erst nach näherem Hinsehen, stellte sich unser Irrtum heraus. Vielleicht
ist das auch einer der Gründe, warum nach einer offiziellem Statistik aus dem Jahre 2003 nur rund 20 Ausländer hier
gemeldet sind.
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